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Neuer, besser verträglicher Keramik-Oberflächenersatz für Hüftgelenke entwickelt

January 6, 2021 | News

Hermsdorf – Der bei Operationen verwendete Oberflächenersatz für die Hüfte besteht aus der Metalllegierung Cobalt-Chrom-Molybdän. Doch nicht alle Patientinnen und Patienten vertragen dieses Metall und reagieren mit Allergien oder Infektionen. Manchmal muss sogar die Prothese wieder entnommen werden. Eine Neuentwicklung des Fraunhofer IKTS setzt nun auf keramischen Oberflächenersatz. Diese sind besser verträglich – und dabei ebenso stabil und fest wie ihre Pendants aus Metall.

Herztransplantationen: Erfolgsaussichten steigen mit höheren Fallzahlen

December 30, 2020 | News

Köln – In Kliniken, in denen häufiger Herztransplantationen durchgeführt werden, stehen die Überlebenschancen für die Operierten besser. Dies ist das Ergebnis eines Berichtes des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

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App soll vor lebensbedrohlichen Komplikationen in der Krebschirurgie warnen

December 23, 2020 | News

Dresden – Forscherinnen und Forscher am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie der Hochschulmedizin Dresden und des Universitätsklinikums Heidelberg entwickeln eine Methode der künstlichen Intelligenz (KI), mit der Computer das Risiko für Komplikationen vor, während und nach einer Krebsoperation vorhersagen sollen. Eine hierauf basierende App könnte künftig im Klinikalltag rechtzeitig vor Komplikationen warnen. Das Bundesgesundheitsministerium fördert das Projekt „SurgOmics“ in den kommenden drei Jahren mit 1,3 Millionen Euro.

Computeralgorithmus erlaubt präzisere Brustchirurgie

December 16, 2020 | News

Freiburg – Für viele Patientinnen, die ihre Brust aufgrund einer Krebstherapie ganz oder teilweise verloren haben, ist die Brustrekonstruktion ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben ein neues Computermodell entwickelt, mit dem das Brustvolumen vor einer Operation besser als bisher ermittelt werden kann. Diese Methode ermöglicht ein natürlicheres Ergebnis nach der Brustkrebs-OP.

Blinddarm-Patienten blieben trotz Corona-Pandemie gut versorgt

December 11, 2020 | News

Berlin – Patientinnen und Patienten mit Blinddarmentzündung wurden auch während des ersten Lockdowns in der Corona-Pandemie rechtzeitig operiert. Dies belegen neue Daten der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) für den Zeitraum März bis August 2020, über die Expertinnen und Experten auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) unmittelbar vor Veröffentlichung der Studie berichteten. Die Daten der AOK-Versicherten stellen annäherungsweise einen Querschnitt der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland dar.

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COVID-19: BVMed drängt auf Erhaltung stationärer Versorgung

December 9, 2020 | News

Berlin – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) drängt auf intelligente Lösungen, um auch während der Corona-Pandemie die medizinische Gesamtversorgung der Menschen in Deutschland sicherzustellen. Vor dem Hinergrund, dass die Pandemie über den Winter andauern werde, müsse allen Patientengruppen, insbesondere jenen, welche eine Operation benötigen, der zeitnahe Zugang zu stationären Leistungen ermöglicht werden.

Hüft- und Knieprothesen: Ziel ist lebenslange Haltbarkeit, doch Kostendruck gefährdet Fortschritt

December 4, 2020 | News

Freiburg/Düsseldorf – Hüft- und Knieprothesen ermöglichen Millionen von Menschen mit schwerer Arthrose Schmerzfreiheit und Mobilität. Doch die Standzeit der Implantate ist begrenzt. Patientinnen und Patienten unter 70 Jahren, die ein Implantat erhalten, müssen damit rechnen, dass es mindestens einmal ausgetauscht werden muss. Ziel ist jedoch die lebenslange Haltbarkeit der ersten Prothese. Auf dem Weg dorthin spielen die Güte des Prothesenmaterials, die Implantationstechnik sowie die zertifizierte Prozessqualität der Klinik eine bedeutende Rolle.

Neues Verfahren gibt Aufschluss über Auswirkung von Koinfektionen

December 2, 2020 | News

Würzburg – Infektionen mit zwei Erregern stellen in der Klinik ein großes Problem dar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Würzburg und Jena haben eine Technik entwickelt, die neue Einblicke darüber liefert, wie sich eine Infektion aus Viren und Pilzen auf das Immunsystem auswirkt. Sie eignet sich auch als Frühwarnsystem.

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Forschungsteam entwickelt infektionspräventives Patientenzimmer der Zukunft

November 27, 2020 | News

Berlin/Braunschweig – Krankenhausinfektionen mit multiresistenten Erregern sind weltweit zunehmend eine Herausforderung. Jährlich erkranken rund 500.000 Patientinnen und Patienten allein in Deutschland daran, etwa 10.000 bis 15.000 von ihnen sterben. Doch wie können solche Infektionen verhindert werden? Und kann eine neue Raumplanung die Übertragung der Erreger verringern? Dazu forscht ein interdisziplinäres Team im Verbundprojekt KARMIN.

Nasennebenhöhlenentzündung: Welche Vorteile bietet eine OP?

November 24, 2020 | News

Stuttgart – Wie lässt sich die Qualität einer medizinischen Behandlung messen und beurteilen? Mit der Frage, welche Faktoren zur Beurteilung der Operationsqualität geeignet sind, setzten sich Experten der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO-KHC) am Beispiel der chirurgischen Therapie der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung auseinander. Wie die Fachgesellschaft betont, wird dabei immer stärker auch der von Patientinnen und Patienten subjektiv empfundene Nutzen in die Bewertung einbezogen.

Brutkasten für die Lunge ermöglicht neue OP-Techniken

November 20, 2020 | News

Magdeburg – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg haben ein Versorgungssystem für die Lunge entwickelt, welches mit einem Brutkasten vergleichbar ist. Damit ist es nicht nur möglich, die Lunge als Spenderorgan außerhalb des Körpers optimal zu versorgen, sondern auch neue OP-Techniken und Untersuchungsverfahren am lebenden Organ zu erproben und zu entwickeln.

OP-Statistiken 2019: Mehr als ein Drittel der vollstationär behandelten Personen operiert

November 18, 2020 | News

Wiesbaden – Von den 18,8 Millionen stationär in allgemeinen Krankenhäusern in Deutschland behandelten Personen im Jahr 2019 wurden 7,1 Millionen operiert. Das waren 37,8 Prozent der behandelten Patientinnen und Patienten. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil kaum verändert (37,9 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren 3,6 Millionen und damit mehr als die Hälfte der Personen, die sich 2019 während ihres Krankenhausaufenthaltes einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, 60 Jahre und älter. Dabei wird eine Person mehrfach gezählt, wenn sie mehrmals operiert wurde.

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Diabetisches Fußsyndrom: Hälfte aller Amputationen unnötig

November 13, 2020 | News

Berlin – Obwohl morgen durch den Weltdiabetestag mehr Bewusstsein für die Krankheit geschaffen wird, stellt sie immer noch eine große medizinische Herausforderung dar. Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist nach wie vor eine der häufigsten Folge- und Begleiterkrankungen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2. Durch flächendeckende, gezielte Maßnahmen könnte diese Zahl deutlich reduziert werden, konstatiert die Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Auf der 14. Diabetes Herbsttagung Anfang November erörterten Experten der AG, welche Maßnahmen eine Fußläsion vorbeugen, wie Betroffene vom DDG Zertifizierungsverfahren profitieren und wie sie ihren neuen Rechtsanspruch auf unabhängige ärztliche Zweitmeinung durchsetzen können.

BDC fordert Regelbetrieb im zweiten Lockdown aufrecht zu erhalten

November 10, 2020 | News

Berlin – Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) fordert im Zuge des zweiten Lockdowns planbare Operationen und Interventionen in erforderlichem Umfang unter strenger Indikationsstellung weiterzuführen. Denn Patientinnen und Patienten mit anderen komplexen Krankheitsbildern müssen den gleichen Anspruch auf akute Versorgung wie jene mit COVID-19 haben.

Vier Fragen zur neuen Leitlinie für planbare Eingriffe während der SARS-CoV-2-Pandemie

November 6, 2020 | News

Momentan werden jene Operationen nachgeholt, die im ersten Halbjahr von 2020 aufgrund des Ausbruchs der SARS-CoV-2-Pandemie nicht durchgeführt werden konnten. Um das Infektionsrisiko für das medizinische Personal sowie Patientinnen und Patienten während operativer Eingriffe einzudämmen, hat die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine Leitlinie entworfen. Diese wird am 19. November in einem Webinar von Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Leipzig, vorgestellt.

Bestrahlung nach Prostatakrebs-Operation erst bei PSA-Anstieg

November 4, 2020 | News

Berlin – Prostatakrebs wird heute in der Mehrzahl der Fälle so früh diagnostiziert, dass keine Fernmetastasen vorliegen, und kann daher oft vollständig geheilt werden, entweder durch eine Strahlentherapie oder durch eine Operation. Nach einer Operation kann zusätzlich eine Bestrahlung notwendig sein. Durch diese sich anschließende adjuvante Strahlentherapie wird eine lange Rezidivfreiheit erreicht. Unklar war bisher, ob eine Strahlentherapie direkt erfolgen sollte oder erst, wenn der Prostata-spezifisches Antigen (PSA)-Wert wieder ansteigt. Eine kürzlich publizierte Studie hat gezeigt, dass mit letzterem eine ähnlich hohe Fünf-Jahres-Rezidivfreiheit erzielt werden kann wie mit der adjuvanten Strahlentherapie.

Computerassistierte Chirurgie: Vorhersagen, wann Klammer und Schere gebraucht werden

October 30, 2020 | News

Dresden – Forschende des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und des Zentrums für taktiles Internet mit Mensch-Maschine-Interaktion (CeTI) der TU Dresden haben mithilfe künstlicher Intelligenz erstmals eine Methode entwickelt, mit der Computer die Nutzung chirurgischer Instrumente vor deren Einsatz vorhersehen können. Die Fähigkeit intelligenter Softwarelösungen, Ereignisse im Operationssaal zu erkennen und zu interpretieren, ist eine wichtige Voraussetzung, um dem OP-Team situationsbezogene Assistenzfunktionen, beispielsweise durch Roboter, bereitstellen zu können.

Gefäßchirurgie: Patientinnen und Patienten digitale Möglichkeiten kommunizieren

October 28, 2020 | News

Berlin – Erst simulieren Gefäßchirurginnen und -chirurgen eine Operation virtuell am Computer, bevor sie den tatsächlichen Eingriff vornehmen – ein Beispiel, wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Gefäßchirurgie sicherer und damit effizienter machen. Gleichzeitig stellt dies eine neue Herausforderung dar, wie Patientinnen und Patienten die Behandlungsoption vermittelt werden kann, um Vorbehalte gegenüber der Apparatemedizin abzubauen. Auch in der modernen Medizin sei es unabdingbar, dass Patientinnen und Patienten die gebotenen Behandlungsoptionen verstehen und in die Therapie einwilligen können, betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).

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