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Speiseröhrenchirurgie: Hohe Fallzahlen steigern Überlebensraten

May 28, 2020 | News

Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Bundesausschusses einen Bericht zu komplexen Eingriffen an der Speiseröhre vorgelegt. Laut des Berichtes gibt es bei Eingriffen am Organsystem Ösophagus einen positiven Zusammenhang zwischen der Leistungsmenge und der Qualität des Behandlungsergebnisses. In Krankenhäusern mit höheren Fallzahlen sind die Überlebenschancen für die operierten Patienten insgesamt größer und Komplikationen treten seltener auf.

Operieren durch Kopfbewegungen: Weltweit erster Eingriff mit RoboticScope durchgeführt

May 25, 2020 | News

ZÜRICH, Schweiz – Erstmals haben HNO-Ärzte am Universitätsspital Zürich (USZ) das neu entwickelte Mikroskop RoboticScope bei einer Operation eingesetzt. Das Gerät lässt sich mit Kopfbewegungen steuern und zeigt wechselnde Blickwinkel. Dadurch werden Operationen nicht nur bequemer, sondern auch schneller und sicherer.

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Gesundheitsökonom befürchtet vermehrte Privatisierung von Krankenhäusern

May 20, 2020 | News

Frankfurt am Main – Prof. Thomas Busse von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bezieht Stellung, warum Krankenhäuser wirtschaftlich sehr von der Corona-Krise betroffen sind und welche Konsequenzen das haben könnte. Ein Übergewicht an Kliniken in privater Trägerschaft sieht er kritisch.

Roboter und VR ermöglichen Training von Hüftimplantation für Chirurgen

May 15, 2020 | News

Bremen/Chemnitz – Das Einsetzen von Hüftimplantaten stellt hohe Anforderungen an das chirurgische Fachpersonal. Um diese Eingriffe praxisnah trainieren zu können, entwickeln Wissenschaftler der Universität Bremen und der Technischen Universität (TU) Chemnitz derzeit einen dynamischen Hüftimplantatsimulator. Anwender sehen dadurch operative Szenen in der virtuellen Realität (VR) und bedienen OP-Instrumente, die an einen Roboter angeschlossen sind.

Längere Aufbewahrung von Spenderlebern ermöglicht
COVID-19-Test vor Transplantation

May 12, 2020 | News

INNSBRUCK, Österreich – In Innsbruck wurde als eines der ersten Zentren weltweit Anfang 2018 das Gerät Metra für Lebertransplantationen in Betrieb genommen. Durch den Ausbau des multidisziplinären Programms wurde die Aufbewahrung des Spenderorgans außerhalb des Körpers für bis zu 40 Stunden möglich. In einer aktuellen Studie präsentierte das Forschungsteam der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck ein Konzept, wie die Behandlung der Lebern auf einer Intensivstation ähnlich wie die von Patienten erfolgt. Auch für Eingriffe während der COVID-19-Pandemie bringt die Technologie Vorteile.

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Wie technisches Design chirurgische Eingriffe optimieren kann

May 8, 2020 | News

Dresden – An der Professur für Technisches Design der Technischen Universität (TU) Dresden, angesiedelt an der Fakultät Maschinenwesen, steht die Frage nach dem Nutzen eines Produkts im Mittelpunkt aller Überlegungen. Der Diplom-Student Yichen Fan befragte Chirurgen nach ihren Bedürfnissen und suchte erfolgreich nach Möglichkeiten, Medizintechnik durch Design wirksamer zu machen.

Chirurgische Fachgesellschaften zur Wiederaufnahme von elektiven Operationen

May 6, 2020 | News

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, der Berufsverband der Deutschen Chirurgen, die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und der Berufsverband Deutscher Anästhesisten haben gemeinsam eine Stellungnahme zur Wiederaufnahme von planbaren Operationen in deutschen Krankenhäusern veröffentlicht. Die Stellungnahme bezieht sich auf Krankenhäuser, die sich schwerpunktmäßig mit der Behandlung von COVID-19 infizierten Patienten beschäftigen.

Ultraschallexperten informieren über Schwangerschaft in Zeiten von Corona

May 4, 2020 | News

Berlin – Schwangere machen sich nicht nur Sorgen um ihre eigene Gesundheit, sondern vor allem um die ihres ungeborenen Kindes. Während der Corona-Pandemie sind diese Bedenken besonders groß. Doch nach der jetzigen – allerdings noch recht dünnen – Datenlage spricht wenig dafür, dass gesunde werdende Mütter und ihre Feten durch das Virus gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung. Um potenzielle Risikofaktoren für Mutter und Kind rechtzeitig zu erkennen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) dazu, Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen. Dies gilt vor allem für feindiagnostischen Ultraschallkontrollen. Da das medizinische Personal und die Schwangere dabei in engen Kontakt treten, sollten besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten.

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DGIM fordert Mindestmengenregelung für Nierentransplantationen auszusetzen

April 30, 2020 | News

Wiesbaden – Menschen mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion benötigen eine sehr engmaschige ärztliche Überwachung. Viele dieser Patienten warten auf eine Nierentransplantation, die angesichts des Organmangels oft als Lebendspende erfolgt. Von langer Hand geplant, werden aber solche Nierentransplantationen derzeit verschoben, weil die Zahl der Intensivbetten begrenzt ist und insbesondere die Spender keinem Infektrisiko durch COVID-19 ausgesetzt werden sollen. Daher warnt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGMI), die Mindestmengenregelung auszusetzen, da sonst viele Transplantationszentren im kommenden Jahr von einer Schließung bedroht wären.

DGP gibt Handlungsempfehlungen zur Beatmung von COVID-19-Patienten

April 27, 2020 | News

Berlin – Die Lungenkrankheit COVID-19 führt nach aktuellen Studien bei 15 bis 20 % der Infizierten zu einem schweren Verlauf. Intensivmedizinisch müssen 3 bis 5 % betreut werden, teilweise mit apparativer Beatmung. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in einem Positionspapier hin. Dieses enthält Handlungsempfehlungen zu Diagnostik, Monitoring und Therapie bei COVID-19-Patienten, welche auf aktuellen Studien und Erfahrungen aus der Praxis basieren. Weiterhin stellt die Fachgesellschaft Modelle zur Klassifizierung der Krankheitsverläufe bei COVID-19 vor und beantworten die Frage, wann welche Art der Beatmung angebracht ist.

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf die Chirurgie

April 24, 2020 | News

Hannover – In einer Stellungnahme von Prof. Dr. med. Joachim Jähne, beschreibt der Senator der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, welche Auswirkungen die aktuelle Situation auf die Chirurgie in Deutschland hat.

DGHO fordert regelmäßigen
COVID-19-Test für Krebspatienten

April 20, 2020 | News

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) fordert die breite und wiederholte Testung von Krebspatienten, welche zur Risikogruppe gehören, um die Sicherheit dieser Patienten sowie des Klinikpersonals zu erhöhen. Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 dürfe laut Fachgesellschaft die lebensnotwendige Krebsbehandlung nicht verhindern. Wie differenziert das Vorgehen bei Krebspatienten sein muss, zeigen aktuelle Empfehlungen der DGHO zu 50 verschiedenen Krankheitsbildern im Onkopedia-Portal.

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Fachhochschule initiiert Konstruktion und Produktion von dringend benötigten Visieren

April 17, 2020 | News

Berlin – Ein Team von engagierten Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden der Beuth Hochschule für Technik Berlin hat Prototypen von Visieren konstruiert. Diese werden von Mitarbeitern in Pflege- und Rettungsdiensten, Arztpraxen und anderen Bedarfsträgern zusätzlich zu Filtermasken benötigt, um das Risiko an COVID-19 zu erkranken, zu vermindern. Teile dieser Gesichtsschirme werden an der Beuth Hochschule in Produktion gehen.

Dialysepatienten sind mehrfach durch COVID-19 risikogefährdet

April 15, 2020 | News

Berlin – Berichte aus Dialysezentren zeigen, dass COVID-19-infizierte Dialysepatienten oft einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung vorweisen und nach vorliegender Datenlage auch überproportional häufig versterben. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) mahnt im Hinblick auf die eingeschränkte, noch vorläufige Datenlage dazu, diese nur vorsichtig zu interpretieren, möchte aber für diese Patientengruppe sensibilisieren: Dialysepatienten kumulieren in sich die bereits bekannten COVID-19 Risikofaktoren, sind wie kaum eine andere Patientengruppe gefährdet und müssen in besonderem Maße geschützt werden.

COVID-19-Fälle in Europa: Datenbank ermöglicht Übersicht zu Patienten

April 9, 2020 | News

Berlin – Das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) hat eine Datenbank aufgebaut, in der für derzeit 15 europäische Länder erfasst wird, wie hoch die Zahlen der an COVID-19 erkrankten Krankenhaus- und Intensivpatienten sind. Diese Datenbank ist bislang einmalig in Europa und soll den nationalen Gesundheitsministerien tagesaktuelle Daten und Fakten für eine verbesserte evidenzbasierte Gesundheitspolitik zur Verfügung stellen.

DGCH unterstützt Verschiebung planbarer Operationen während der COVID-19-Pandemie

April 6, 2020 | News

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie hat in einer Stellungnahme erklärt, dass sie alle Bemühungen, die Ausweitung der Virusinfektionen zu verzögern, unterstützt. Geplante Maßnahmen umfassen zum einen die sorgfältige Einteilung des Klinikpersonals als auch die befristete Verschiebung von chirurgischen Eingriffen. Dies soll gewährleisten, alle Ressourcen des Gesundheitssystems zur Behandlung der schweren Krankheitsverläufe zur Verfügung stellen zu können.

COVID-19-Pneumonie mit Lungenultraschall schnell erkennen und Klinikpersonal schützen

March 31, 2020 | News

Berlin – Schwere Verläufe der COVID-19-Erkrankung gehen mit einer Lungenentzündung einher. Symptome wie Fieber, starker Husten und häufig auch Luftnot kennzeichnen die Infektion. Doch wie lässt sich schnell und sicher erkennen, ob eine Pneumonie oder eine andere Lungenerkrankung vorliegt? Gibt es möglicherweise Hinweise darauf, dass es sich um eine Infektion mit dem Coronavirus handelt? Wie entwickelt sich die Erkrankung im weiteren Verlauf einer stationären Behandlung? Nach Ansicht der Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) ist für diese Fragestellungen ein Lungenultraschall ideal geeignet.

Forscher entwickeln einfaches Beatmungsgerät für Behandlung von COVID-19-Patienten

March 27, 2020 | News

Marburg – Weltweit gibt es zu wenige hochleistungsfähige Beatmungsgeräte, um gleichzeitig viele schwere COVID-19-Fälle zu versorgen. Auch wenn die Kliniken in Deutschland gut vorbereitet sind, könnte sich ein Engpass ergeben, wenn die jetzt getroffenen Maßnahmen des Bundes und der Länder nicht greifen und es zu einer hohen Zahl von schweren Krankheitsfällen kommt. Das in Marburg entwickelte Gerät könnte dann zur Kompensation fehlender Beatmungsplätze in der Corona-Pandemie eingesetzt werden.

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