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Skoliosen und Tethered Cord – Diagnostik und Therapieverlauf

December 11, 2014

Tethered Cord Syndrome sind eine der möglichen Ursachen für sekundäre Skoliosen. Anhand von 173 Patienten mit Tethered Cord Syndromen soll untersucht werden, wie häufig Skoliosen in dieser Patientengruppe auftreten und welchen Einfluss sie auf die klinische Symptomatik und das Outcome haben.

Konservative Therapie vs. CT-gesteuerte Ballonsakroplastie bei der Behandlung von Insuffizienzfrakturen des Os sacrum

December 10, 2014

Bei älteren Patienten mit reduzierter Knochenqualität sind Insuffizienzfrakturen des Os sacrum relativ häufig und typischerweise mit starken, invalidisierenden Schmerzen verbunden . Bisher sind konservative Therapiemaßnahmen mit Ruhigstellung, medikamentöser Schmerz- und Osteoporosetherapie der Goldstandard. Durch die Immobilisierung kommt es allerdings häufig zu weiteren Komplikationen, wie Phlebothrombose und Lungenarterienembolie, Infektionen, Dekubitus sowie weitere Verschlechterung des muskuloskelettalen Systems . Nicht selten zeigt sich erst langfristig eine klinische Besserung. Mit der Ballonsakroplastie hat sich eine zusätzliche Behandlungsoption entwickelt . In unserer Studie sollte das Outcome für die unterschiedlichen Behandlungsformen retrospektiv überprüft werden.

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Schwachstelle bei der Zuweisung von Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall

December 10, 2014

Die Indikationsstellung für die operative Therapie des lumbalen Bandscheibenvorfalls (BSV) wird aktuell kritisch diskutiert. Wie, wann und durch wen betroffene Patienten den Operateuren zugewiesen werden findet dabei bislang kaum Beachtung. Für die Indikationsstellung durch den Chirurgen sind aber Faktoren wie der Zeitpunkt der Zuweisung oder die bisherige konservative Therapie äußerst relevant. Wir führten deshalb eine prospektive Analyse aller Patienten mit der Verdachtsdiagnose lumbaler BSV durch, welche einer Neurochirurgischen Universitätsklinik zugewiesen wurden.

Kompression und postoperativ limitiertes Gleiten

November 4, 2014

Extramedulläre Stabilisierung trochantärer Frakturen mit dem Rotationsstabilen Schraub Anker (RoSA - Fa. Königsee Implantate GmbH)

Photodynamische intramedulläre Knochenstabilisierung – Neue Horizonte in der Frakturbehandlung

October 30, 2014

Die demographische Entwicklung führt zu einer Häufung osteoporotischer (Problem-) Frakturen. Fortschritte onkologischer Therapiemaßnahmen steigern die durchschnittliche Überlebenszeit von Tumorpatienten und damit die Häufigkeit pathologischer Frakturen. Diese von der Entstehung sehr unterschiedlichen Frakturtypen haben gemeinsam, dass sie aufgrund der reduzierten Knochenqualität oftmals mittels herkömmlicher Implantate bzw. Operationsverfahren nicht zur vollsten Zufriedenheit des Behandlers ausreichend stabil versorgt werden können.

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Pseudarthrose nach proximaler Femurnagelung – gibt es eine einfache Lösung?

October 29, 2014

Die Marknagelversorgung ist ein Standardverfahren zur Versorgung von per- und subtrochantären Femurfrakturen. Alle gängigen Implantate sehen einen Gleitmechanismus zur Frakturimpaktierung vor, d.h. im Rahmen der Gewichtsbelastung werden die Fragmente dynamisch aufeinander gepresst. Die Frakturheilung wird dadurch gefördert, Pseudarthrosen treten relativ selten auf. Kommt es dennoch dazu, so ergeben sich für den meist älteren Patienten gravierende Konsequenzen:

Der Low-grade-Infekt in der Pathogenese der Tibiaschaftpseudarthrose

October 29, 2014

Die Pathogenese der Tibiaschaftpseudarthrose (Abb. 1) ist multifaktoriell. Neben pathobiologischen und -mechanischen Faktoren können auch lokale Infektionen zur gestörten Knochenbruchheilung führen. Zielsetzung der Arbeit war es den Anteil der lokalen Low-grade-Infekte bei Patienten mit Tibiaschaftpseudarthrosen ohne Hinweis auf einen floriden Infekt und deren Beeinflussung des C-reaktiven Proteins (CRP) zu bestimmen.

Instabiles Thoraxskelett:
Evidenz für die Osteosynthese?

March 26, 2014

Die Behandlung der Rippen(serien)fraktur ist seit jeher eine Domäne der konservativen Therapie. In den letzten Jahren erschienen jedoch zunehmend Publikationen, die die operative Stabilisierung von Rippenserienfrakturen propagierten. Doch wie ist die Evidenz und welche Patienten könnten von einer Osteosynthese profitieren?

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Noninvasive Beatmung bei Traumapatienten

March 26, 2014

1.1. Epidemiologische und pathophysiologische Aspekte Die jährlich ca. 30.000 bis 35.000 schwerverletzten Patienten in Deutschland erleiden mit 95% vorwiegend stumpfe Traumata. 56 % dieser polytraumatisiertem Patienten haben auch relevante Verletzungen des Thorax . Bei einer im internationalen Vergleich niedrigen Hospitalletalität von 11 % , ist bei ca. einem Viertel der Unfalltoten das Thoraxtrauma bei Multikausalität mit todesursächlich .

Besonderheiten der endoprothetischen Versorgung des Hüftgelenkes bei Dysplasiecoxarthrosen

March 25, 2014

Die kongenitale Hüftluxation in Mitteleuropa hat eine Häufigkeit von 2% bis 4% mit einer Luxationsrate von 0,5% bis 1%. Bei der Hüftluxation besteht ein Verhältnis Männer zu Frauen von 1:5 bis 1:8. Dysplasien führen in über 50% der Fälle zu einer sekundären Coxarthrose. Typisch sind im Bereich der Pfanne ein relativ großer Pfanneneingangswinkel und eine geringe Pfannentiefe, eine ungenügende Überdachung des Hüftkopfes und eine unterschiedlich ausgeprägten Subluxation oder Luxation. Letztere wird nach Crowe et al. (1979) in 4 Typen eingeteilt. Am Femurschaft besteht oft ein enger Markraum, der CCD-Winkel und die Antetorsion sind vergrößert.

Damage Control Chirurgie und Notfalleingriffe für jeden Chirurgen

October 22, 2013

Die Notfalloperation beim Schwerstverletzten ist glücklicherweise sehr selten, aber für den behandelnden Chirurgen immer wieder eine Herausforderung. Lebensbedrohliche Blutungen in Thorax, Abdomen und Becken stellen neben dem Schädelhirntrauma nach wie vor eine der führenden Todesursachen für den Traumapatienten dar. Für den einzelnen behandelnden Chirurgen handelt es sich jedoch bei weitem nicht um Routineeingriffe, sondern um seltene und häufig zu individualisiert zu lösende Situationen.

Winkelstabile Plattenosteosynthese versus Verriegelungsnagel osteosynthese der distalen Radiusfraktur

October 22, 2013

Durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung und damit auch der Osteoporose sind instabile distale Radiusverletzungen heute wesentlich häufiger anzutreffen. Daher ist die Indikation zu einer stabilen Osteosynthese ebenfalls wesentlich häufiger indiziert. Minimal invasive Verfahren wie die statische oder dynamische Kirschnerdrahtosteosynthese weisen keine ausreichende Repositionssicherheit und keine Möglichkeit einer funktionellen Nachbehandlung auf.

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Talus speziell – Differenzierte Therapie der Talusfrakturen

April 30, 2013

Frakturen des Talus sind selten, haben jedoch eine hohe Inzidenz für eine Schädigung des Talus selbst (Talusnekrose) bzw. für eine Arthrose des oberen/unteren Sprunggelenkes. Die Anatomie des Talus ist komplex, 60% der Oberfläche sind von Knorpel überzogen, die Blutversorgung, insbesondere des Korpus, ist limitiert. Der Talus besitzt keine Muskel- bzw. Sehnenansätze. Zu unterscheiden sind Talushalsfrakturen, Taluskopffrakturen und Taluskörperfrakturen. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist die Darstellung der besonderen Anatomie des Talus, insbesondere der Blutversorgung, der verschiedenen Frakturformen und der differenzierten Therapie der verschiedenen Frakturen sowie deren Outcome.

OSG-Fraktur des alten Menschen – Was mache ich anders?

April 30, 2013

Geriatrische Patienten mit Sprunggelenksfrakturen weisen gegenüber jüngeren Patienten weitere Besonderheiten auf. Häufig ist der Knochen osteoporotisch. Es bestehen oftmals mehrere internistische Komorbiditäten, welche die Knochen- und Weichteilheilung beeinflussen, und ein reduziertes allgemeines Aktivitätsniveau mit verminderter Compliance. Körperliche Schwäche und Demenz können eine Entlastung der betroffenen Extremität so unmöglich machen. Die osteoporotische Fraktur tritt typischerweise schon bei relativ geringer Krafteinwirkung auf, meist in Folge eines häuslichen Sturzes. Vorbestehende lokale Minderperfusion und Papierhaut aggravieren das lokale Weichteiltrauma. Der schwache osteoporotische Knochen beeinflusst direkt das Frakturmuster. Trotz niederenergetischem Trauma finden sich gehäuft Mehrfragmentfrakturen, Trümmerzonen und Impressionen der Gelenkflächen. Schon bei kurzzeitig bestehender (Sub-) Luxationsstellung kann sich ein relevanter Weichteilschaden bis hin zur Vollhautnekrose entwickeln.  

Endovaskuläre Gefäßrekonstruktionen des Unterschenkels

April 29, 2013

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) vom Unterschenkeltyp findet sich meist bei Patienten mit neuroischämischem diabetischem Fußsyndrom (DFS). Häufig ist sie kombiniert mit Verschlussprozessen der Becken- und Oberschenkelarterien (Mehretagen- PAVK; Abb. 1). Unabhängig von der Technik (endovaskulär oder offen-gefäßchirurgisch) müssen zentrale vor peripheren Verschlussprozessen behoben werden. Vor jeder Revaskularisation von Unterschenkelarterien muss also das gesamte arterielle Gefäßsystem des Beckens und der Beine gefäßdiagnostisch abgeklärt werden, z. B. mittels Farbduplexsonografie.

Schwere akute Pankreatitis: Eine Herausforderung oder Routine in der Chirurgie?

April 29, 2013

Die schwere akute Pankreatitis bleibt ein lebensbedrohliches Krankheitsbild und damit Herausforderung für die Chirurgie fern der Routine. Die Rolle der Chirurgie und technische Herangehensweisen an infizierte Pankreasnekrosen jedoch hat sich über die vergangenen Jahre verändert.

Navigation in der Wirbelsäulenchirurgie – Pros aus orthopädischer Sicht

April 29, 2013

Das Ziel einer Wirbelsäulenoperation ist je nach Indikation die Korrektur von Deformitäten, die Wiederherstellung von frontalem Profil und sagittaler Balance, die Reduktion von therapieresistenten Schmerzen, die Dekompression des Rückenmarkes, eine Neurolyse bei akuten oder chronischen neurologischen Defiziten und/oder die Stabilisierung der Wirbelsäule bei posttraumatischen Instabilitäten.

Navigierte Wirbelsäulenchirurgie: Cons

April 26, 2013

Navigierte Operationsverfahren in der Wirbelsäulenchirurgie haben sich aufgrund nachgewiesener steigender Präzision in den letzten Jahren etabliert und technisch weiterentwickelt. Vor allem in kritischen Regionen wie der oberen HWS, dem zervikothorakalen Übergang bzw. im oberen BWS-Bereich können sie die Identifizierung von anatomischen Strukturen erleichtern. Neben der korrekten Darstellung des Eintrittspunkts und der Richtung des Pedikelverlaufs können auch wesentliche Nachbarstrukturen wie Wurzelaustritte, Spinalkanal und Gefäße abgebildet werden.

Indikationen und Technik der HITHOC in der Thoraxchirurgie

April 26, 2013

Im Rahmen von multimodalen Therapiekonzepten von malignen Tumoren der Pleura spielt die hypertherme intrathorakale Chemotherapieperfusion (HITHOC) zur Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle eine zunehmende Rolle. Durch die intraoperative Anwendung ist eine lokale homogene Verteilung des Zytostatikums mit deutlich höherer Konzentration gegenüber der systemischen Chemotherapie möglich. Dabei bietet die Hyperthermie zusätzliche Vorteile durch eine erhöhte Ansprechrate des Zytostatikums als auch durch synergistische antineoplastische Effekte.

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Technik der parietalen und viszeralen Peritonektomie

April 26, 2013

Die Kombination aus zytoreduktiver Chirurgie, perioperativer intraperitonealer Chemotherapie und begleitender systemischer Chemotherapie stellt derzeit den Therapieansatz mit der größten Erfolgsaussicht auf langfristige Tumorkontrolle bei primären und sekundären peritonealen Malignomen dar. Das Prinzip der Behandlungsmethode ist die komplette Entfernung aller makroskopisch sichtbaren Tumorherde mittels viszeraler und parietaler Peritonektomie sowie die Therapie verbliebener mikroskopischer Tumorherde mittels intraperitonealer Chemotherapie. Gegenüber der alleinigen systemischen Chemotherapie kann durch diese multimodale Therapie die Überlebenszeit ausgewählter Patienten verdoppelt werden.

Modulare Implantate in der Hüftrevisionschirurgie – Vorteile und Optionen

December 13, 2012

Wird der Wechsel einer Hüftendoprothese notwendig, findet der Operateur beim Eingriff häufig erhebliche knöcherne Substanzdefekte vor – teilweise bedingt durch periprothetische Infektionen oder Abrieb, teilweise entstanden beim Entfernen des Erstimplantats. Da das Ausmaß dieser Defekte präoperativ kaum einzuschätzen ist, werden an die Flexibilität des orthopädischen Chirurgen hohe Anforderungen gestellt. Die Pfannensysteme DELTA-REVISION-TT und DELTA-ONE-TT der Lima Corporate, die für die zementfreie Revisionsversorgung konzipiert worden sind, bieten dem Operateur beste Möglichkeiten, auch in schwierigen Situationen eine optimale biomechanische Funktionalität zu erzielen.

Prothetisch-ästhetische Rehabilitation bei LKG-Spalte im Erwachsenenalter

January 4, 2011

RAVENSBURG - Angeborene Fehlbildungen der Mundregion wie z.B. die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte sind für den MKG-Chirurgen bei der Versorgung mit Zahnersatz und der Augmentation, Implantation und Prothetik immer eine besondere Herausforderung. Anhand eines Fallbeispiels wird ein Mehrschrittkonzept vorgestellt.

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Ästhetik als „Abfallprodukt“? Die Geschichte einer schmerzhaften Odyssee.

December 9, 2010

MANNHEIM - Patienten, die unter craniomandibulärer Dysfunktion leiden, haben oft einen hohen Leidensdruck funktioneller Art, ästhetische Fragestellungen stehen dabei meist vollständig im Hintergrund. Die Diagnostik und das rechtzeitige Erkennen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) stellt immer noch eine große Herausforderung dar, da zum einen sich die meist unspezifischen Symptome wie Kopfschmerz, HWS Symptomatik, Schwindel, Tinnitus und v.a.m. sich nicht ohne Weiteres dentalen Gegebenheiten zuordnen lassen und weil diese Patientengruppe auf ihren Behandlungswegen zunächst zu Orthopäden, HNO-Fachärzten oder Internisten gehen und nicht zum Zahnarzt.

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