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Minimalinvasive OP-Strategien in der Herz- und Thoraxchirurgie – was können wir in Zukunft erwarten?

April 28, 2016

Die Herzchirurgie ist ein relativ junges Fach, welches seine praktischen Anfänge in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts findet. Nachdem die Herz-Lungen-Maschine reproduzierbar anwendbar wurde und mit der Entwicklung der Kardioplegie dem Operateur ausreichend Zeit bereitgestellt wurde, um die meisten Fehler am Herzen korrigieren zu können, entwickelte sich das Fach in dramatischer Weise. Von etwa 10.000 Eingriffen pro Jahr Ende der siebziger Jahre stieg die Zahl innerhalb von nur zwei Dekaden auf über 100.000 an. Das Wachstum endete mit der Jahrtausendwende und aktuell werden sogar leicht sinkende Zahlen für die konventionellen herzchirurgischen Eingriffe verzeichnet.

Zertifizierung in der Alterstraumatologie – sinnvoll?

April 26, 2016

Die Zahlen von Unfallverletzten sind in den letzten Jahren um über 10 Prozent zurückgegangen. Demgegenüber steigt die Inzidenz an alten Patienten als Folge der demographischen Entwicklung drastisch an. Von 2443 in unserer unfallchirurgischen Klinik stationär behandelten Patienten im Jahr 2009 waren 30 Prozent über 70 Jahre alt, während von den 2013 stationär behandelten Patienten schon 42 Prozent über 70 Jahre alt waren. Alterstraumatologie wird daher in Zukunft für Unfallchirurgen und Orthopäden ein wichtiges Betätigungsfeld werden.

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Regenerative Medizin in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie

April 29, 2015

Innovative Therapieansätze aus dem Bereich der Regenerativen Medizin wie Knochen- oder Hautersatzmaterialien oder auch Zelltherapien gehören mittlerweile zu etablierten Behandlungsverfahren in der Plastischen Chirurgie. Auch in der Ästhetischen Chirurgie gibt es eine Vielzahl von therapeutischen Konzepten, die attraktive Behandlungsmöglichkeiten darstellen.

Vermeidbare Todesfälle nach Trauma

March 31, 2015

Trauma ist nach wie vor eine der führenden Todesursachen in den westlichen Industrienationen und von erheblicher sozioökonomischer Bedeutung. Obgleich insbesondere die suffiziente präklinische Versorgung von Polytrauma-Patienten höchste Ansprüche an alle Beteiligten stellt, sind derartige Einsätze vor allem im bodengebundenen notfallmedizinischen Alltag rar. Routine in der Versorgung polytraumatisierter Patienten ist noch am ehesten in der Luftrettung anzutreffen – auch hier sind dies dennoch weniger als 40 Prozent der Einsätze.

Pro – operatives Vorgehen bei Wirbelkörpermetastasen

December 12, 2014

Die Wirbelsäule ist der Ort der häufigsten Ausbreitung von Metastasen im Skelettsystem . Bei der überwiegenden Zahl der Patienten mit Metastasen an der Wirbelsäule ist das Tumorgeschehen weit fortgeschritten. Das Ziel ist demnach nicht eine Lebensverlängerung. Vielmehr sollen zunehmende neurologische Defizite und potentielle Instabilitäten vermieden bzw. behoben werden, mit dem Ziel, eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen .

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Skoliosen und Tethered Cord – Diagnostik und Therapieverlauf

December 11, 2014

Tethered Cord Syndrome sind eine der möglichen Ursachen für sekundäre Skoliosen. Anhand von 173 Patienten mit Tethered Cord Syndromen soll untersucht werden, wie häufig Skoliosen in dieser Patientengruppe auftreten und welchen Einfluss sie auf die klinische Symptomatik und das Outcome haben.

Konservative Therapie vs. CT-gesteuerte Ballonsakroplastie bei der Behandlung von Insuffizienzfrakturen des Os sacrum

December 10, 2014

Bei älteren Patienten mit reduzierter Knochenqualität sind Insuffizienzfrakturen des Os sacrum relativ häufig und typischerweise mit starken, invalidisierenden Schmerzen verbunden . Bisher sind konservative Therapiemaßnahmen mit Ruhigstellung, medikamentöser Schmerz- und Osteoporosetherapie der Goldstandard. Durch die Immobilisierung kommt es allerdings häufig zu weiteren Komplikationen, wie Phlebothrombose und Lungenarterienembolie, Infektionen, Dekubitus sowie weitere Verschlechterung des muskuloskelettalen Systems . Nicht selten zeigt sich erst langfristig eine klinische Besserung. Mit der Ballonsakroplastie hat sich eine zusätzliche Behandlungsoption entwickelt . In unserer Studie sollte das Outcome für die unterschiedlichen Behandlungsformen retrospektiv überprüft werden.

Schwachstelle bei der Zuweisung von Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall

December 10, 2014

Die Indikationsstellung für die operative Therapie des lumbalen Bandscheibenvorfalls (BSV) wird aktuell kritisch diskutiert. Wie, wann und durch wen betroffene Patienten den Operateuren zugewiesen werden findet dabei bislang kaum Beachtung. Für die Indikationsstellung durch den Chirurgen sind aber Faktoren wie der Zeitpunkt der Zuweisung oder die bisherige konservative Therapie äußerst relevant. Wir führten deshalb eine prospektive Analyse aller Patienten mit der Verdachtsdiagnose lumbaler BSV durch, welche einer Neurochirurgischen Universitätsklinik zugewiesen wurden.

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